Die Behandlung mit Eigenblut ist eine altbewährte Methode aus der Naturheilkunde. Sie gehört zu den so genannten Umstimmungs- oder Reiztherapien. Die Durchführung einer Eigenbluttherapie dient der Aktivierung der körpereigenen Abwehr, denn das Blut des Patienten enthält körpereigene Informationen über Krankheiten, mit denen sich das Immunsystem dann erneut auseinander setzt. Die Eigenbluttherapie findet Anwendung bei Hauterkrankungen, zur Steigerung der körpereigenen Abwehr, bei Asthma und Allergien. Das der Vene entnommene Blut wird unmittelbar wieder in die Muskulatur reinjiziert, je nach Erkrankungsbild können auch geeignete pflanzliche oder homöopathische Medikamente hinzugefügt werden. In einer Form der erweiterten Eigenbluttherapie gibt es noch verschiedene Möglichkeiten das Blut zu „aktivieren“ (z. B. durch Bestrahlung mit UV-Licht oder durch die Anreicherung mit Sauerstoff).
 

Homöopathische Eigenblutbehandlung

Diese einfache Form der Eigenblutbehandlung findet vor allem bei Kleinkindern und Kindern ihre Anwendung. Als Hauptindikationen gelten Allergien, Nahrungsmittelunverträglichkeiten sowie eine Vielzahl von Atemwegs- und Hauterkrankungen. Zur Erstellung der Eigenblut-Nosode wird lediglich ein frisch entnommener Tropfen Blut benötigt. Das daraus angefertigte homöopathische Mittel muss dann im wöchentlichen Abstand über einen Zeitraum von ca. 8-10 Wochen eingenommen werden.